Etikettendrucker · Thermotransfer
Thermotransferdrucker: wenn das Etikett halten muss.
Typenschilder, Chargenetiketten, Kennzeichnung im Außenlager oder Tiefkühlbereich: Überall, wo ein Etikett länger lesbar bleiben muss als ein Paket unterwegs ist, führt am Thermotransferdruck kein Weg vorbei. Wir liefern Drucker, Farbbänder und Material aufeinander abgestimmt.
Farbband und Material: die eigentliche Entscheidung
Die Druckerwahl ist beim Thermotransferdruck der einfachere Teil. Ob ein Etikett drei Jahre auf einem Motorblock oder drei Wochen im Tiefkühllager lesbar bleibt, entscheidet die Kombination aus Etikettenmaterial und Farbband:
| Farbband | Material | Beständigkeit | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Wachs | Papier | wischfest | Lager- und Regaletiketten innen |
| Wachs/Harz | Papier, beschichtet | wisch- und kratzfest, feuchtebeständig | Logistiketiketten, Handel, Kühlbereich |
| Harz | PET, PP, Vinyl | chemikalien-, UV- und temperaturbeständig | Typenschilder, Chemie (BS5609), außen, Tiefkühl |
Wann Thermodirekt die günstigere Wahl ist, zeigt der Vergleich im Ratgeber Thermodirekt oder Thermotransfer? Passende Geräte finden Sie unter Industrie-Etikettendrucker und auf der Zebra-Seite.
Häufige Fragen
Ein beheizter Druckkopf schmilzt Farbe von einem Farbband (Ribbon) punktgenau auf das Etikett. Das Druckbild liegt damit als eigene Farbschicht auf dem Material und ist deutlich beständiger als beim Thermodirektdruck, der das Material selbst durch Hitze schwärzt.
Wachsbänder sind günstig und für Papieretiketten in Innenräumen gedacht. Wachs/Harz-Bänder halten Reibung und Feuchtigkeit besser aus. Reine Harzbänder sind die beständigste Stufe – für Kunststoffetiketten, Chemie (BS5609), Außeneinsatz und Tiefkühlung.
Ja, fast alle Thermotransferdrucker beherrschen zusätzlich den Thermodirektdruck. Man kann also mit einem Gerät beide Verfahren fahren – etwa Versandetiketten thermodirekt und Typenschilder mit Harzband.
Beim Thermotransferdruck kommen zu den Etikettenkosten die Farbbandkosten dazu – je nach Bandtyp und Deckungsgrad typischerweise wenige Zehntelcent pro Etikett. Dafür entfallen Nachdrucke durch verblasste oder unleserliche Etiketten.
Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?
Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.
