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05. Oktober 2026 · Produkte

Scannen, vermessen, kennzeichnen: Was Zebra-Geräte heute in der Fertigung leisten

Die Zebra-Mobilcomputer TC73 und TC78 nebeneinander auf weißem Grund

In der Fertigung entscheidet sich an wenigen Stellen, ob Daten stimmen: im Wareneingang, an der Linie, beim Kennzeichnen und im Versand. Zebra hat sein Programm für genau diese Stellen zuletzt deutlich erweitert. Wir haben uns angesehen, was davon für österreichische Produktionsbetriebe wirklich relevant ist.

Codes lesen, die andere nicht mehr lesen. Die Industriescanner DS3608 und DS3678 sowie LI3608 und LI3678 sind für den Dauerbetrieb an der Linie gebaut. Sie lesen auch verschmutzte, beschädigte oder schlecht gedruckte Barcodes – genau die Etiketten, an denen in der Praxis manuell nachgetippt wird. Wer beide Hände braucht, scannt mit den Ring-Scannern RS5100 oder RS6100.

Pakete vermessen – mit dem Mobilcomputer statt mit dem Maßband. Die Premium-Varianten der Zebra-Mobilcomputer TC53, TC58, TC73 und TC78 haben einen eingebauten Time-of-Flight-Sensor. Damit lässt sich ein Paket per „Zielen und Auslösen“ vermessen, ohne Aufsatz oder separate Messstation. Zebra gibt eine Auflösung von 0,1 cm an; eine zertifizierte Variante erfüllt in der EU die Anforderungen an eichrechtlich zulässiges Messen. Das ist für Versand und Frachtabrechnung interessant – dort, wo heute Maße geschätzt oder abgeschrieben werden.

RFID, wo Barcodes an Grenzen stoßen. Der RFD90 macht aus einem Zebra-Mobilcomputer ein UHF-RFID-Lesegerät mit bis zu 22,9 m Reichweite – etwa für Ladungsträger, Werkzeuge oder Behälter, die nicht einzeln gescannt werden sollen.

Kennzeichnen ohne Stillstand. Die Industriedrucker ZT600, ZT510 und ZT400 sowie die Druckmodule ZE500 für Etikettierautomaten drucken im Dauerbetrieb. Über Zebra Print DNA lassen sie sich zentral verwalten und absichern.

Was das für Sie heißt: Ein neues Gerät allein ändert noch keinen Ablauf. Entscheidend ist, dass die erfassten Daten ohne Umweg dort landen, wo sie gebraucht werden – in der Lagerverwaltung, im ERP oder im Versandsystem. Weil wir unsere Lagersoftware LOGIS selbst entwickeln, binden wir Scanner, Vermessung und Drucker direkt in Ihre Prozesse ein, statt eine weitere Insellösung zu schaffen.

Sie möchten wissen, ob sich die Paketvermessung oder ein Industriescanner bei Ihnen rechnet? Wir bringen die Geräte mit und testen sie an Ihren Etiketten und Paketen.

01. Oktober 2026 · Firma

Mehr Platz: Barcodesystems bezieht ein größeres Büro im Rivergate

Das Team der Barcodesystems 26 GmbH beim gemeinsamen Mittagessen an einem langen Tisch im Atrium des Rivergate in Wien

Seit heute arbeiten wir zwei Stockwerke höher. Innerhalb des Rivergate am Handelskai sind wir in ein größeres Büro umgezogen — vom ersten in den dritten Stock.

Für Sie ändert sich genau eine Zeile: die Etage in unserer Anschrift. Telefonnummer, E-Mail-Adressen und alle Ansprechpartner bleiben unverändert, auch der technische Support ist zu den gewohnten Zeiten erreichbar.

Die neue Anschrift lautet: Barcodesystems 26 GmbH, Rivergate, Handelskai 92/Gate 2/3. OG, 1200 Wien. Wer uns etwas schickt, verwendet bitte ab sofort diese Adresse.

25. September 2026 · Partnerschaft

Autonome Flurförderzeuge: Barcodesystems wird Vertriebspartner von Multiway Robotics in Österreich

Multiway Robotics

Wir vertreiben ab sofort in Österreich die autonomen Flurförderzeuge von Multiway Robotics. Die Vertriebsvereinbarung für den österreichischen Markt ist unterzeichnet; die europäische Gesellschaft des Herstellers sitzt in Duisburg.

Das Programm reicht vom fahrerlosen Palettenhubwagen über Gegengewichts- und Schubmaststapler bis zum Dreiseitenstapler für Schmalgang und Hochregal. Dazu kommen fahrerlose Transportfahrzeuge für Produktionsversorgung und Werksverkehr. Navigiert wird per 3D-SLAM – ohne Reflektoren, Induktionsschleifen oder bauliche Eingriffe im bestehenden Lager.

Für uns schließt das eine Lücke. Wir erfassen seit Jahren, was wo liegt, und führen es in der Lagersoftware; bewegt wurde die Ware bisher mit Technik von anderen. Jetzt kommt beides aus einer Hand. Die entscheidende Voraussetzung bleibt dieselbe: Ein fahrerloses Fahrzeug fährt dorthin, wo die Ware laut System liegt. Ohne saubere Bestände und eindeutige Kennzeichnung automatisiert man den Fehler mit.

Ob sich Automatisierung rechnet, hängt an Volumen, Wegstrecken und Schichtmodell. Wir sehen uns den Ablauf an und sagen auch, wenn ein Stapler mit Fahrer die wirtschaftlichere Lösung bleibt.

25. September 2026 · Branche

Das Lager als Wettbewerbsfaktor – und wo es im Mittelstand wirklich anfängt

Lagerhalle mit Regalen, Stapler und Verladetor; rechts ein Bildschirm mit dem LOGIS-4-Menü und ein MDE-Gerät in der Ladestation

Toyota Material Handling Austria hat einen Beitrag veröffentlicht, der das Lager nicht mehr als Kostenstelle beschreibt, sondern als Wettbewerbsfaktor. Als Treiber nennt der Text Energiekosten, Fachkräftemangel, geopolitische Unsicherheit und den technologischen Wandel – und rät zum Zusammenspiel aus Automatisierung, künstlicher Intelligenz, digitaler Transparenz und Nachhaltigkeit statt zu Einzelmaßnahmen.

Der Befund deckt sich mit dem, was wir in österreichischen Betrieben sehen. Nur beginnt es dort selten bei der Automatisierung, sondern beim unspektakulärsten der vier Punkte: der digitalen Transparenz. Bevor eine Prognose etwas wert ist, muss der Bestand stimmen. Solange Buchungen abends von Zetteln abgetippt werden, rechnet jede Optimierung mit den Zahlen von gestern.

Deshalb fangen wir nicht bei der Technologie an, sondern beim Ablauf: Wo entsteht eine Information, und wo wird sie zum ersten Mal erfasst? Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Versand – an diesen vier Punkten entscheidet sich, ob ein Lager später überhaupt steuerbar ist. Scanner, MDE-Gerät und Lagersoftware sind das Mittel dazu, nicht der Zweck.

Was das im Einzelfall bringt, hängt am Ausgangszustand und lässt sich nicht aus einem Trendbericht ableiten. Eine Begehung vor Ort dauert einen Vormittag und sagt mehr.

20. September 2026 · Software

LOGIS GO: neues Versandmodul für LOGIS 4 und LOGIS Light

LOGIS GO – Versenden. Einfach. Integriert. Karte von Europa mit Verbindungslinien, daneben die Logos von DHL, DPD, UPS, GLS, FedEx und DACHSER

Ab sofort gibt es ein neues Modul für LOGIS 4 und LOGIS Light: LOGIS GO integriert die wichtigsten Paketdienste und Speditionen europaweit – darunter DHL, DPD, UPS, GLS, FedEx und DACHSER.

Damit rückt der Versand dorthin, wo der Bestand ohnehin geführt wird. Statt eine Sendung nach der Kommissionierung ein zweites Mal im Portal des jeweiligen Dienstleisters zu erfassen, läuft die Übergabe an den Frachtführer aus der Lagerverwaltung heraus.

Welche Dienstleister in Ihrem Fall sinnvoll sind und was die Anbindung konkret bedeutet, klären wir am Prozess – wie immer zuerst mit einem Blick auf den tatsächlichen Ablauf und nicht auf die Funktionsliste.