Glossar

Code 39

Code 39 ist einer der ältesten alphanumerischen Barcodes: Er kodiert Ziffern, Großbuchstaben und einige Sonderzeichen und ist extrem robust und einfach zu drucken. In Industrie, Automotive und älteren Kennzeichnungssystemen ist er bis heute verbreitet – auch weil er ohne Prüfziffer auskommt und von praktisch jedem Scanner gelesen wird.

Jedes Zeichen besteht aus neun Elementen, von denen drei breit sind – daher der Name. Start und Ende markiert das Sternzeichen (*). Eine Prüfziffer ist optional (Modulo 43), in sicherheitskritischen Anwendungen aber empfehlenswert.

Der Preis für die Robustheit ist Platz: Code 39 baut deutlich breiter als Code 128 bei gleichem Inhalt. Für längere Inhalte oder beengte Etiketten ist Code 128 daher fast immer die bessere Wahl.

Neu spezifizierte Kennzeichnungen setzen heute selten auf Code 39 – relevant bleibt er überall dort, wo bestehende Systeme, Kundenvorgaben (etwa ältere Automotive-Standards) oder Altbestände ihn verlangen.

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Häufige Fragen

Nur wenn ein Partner oder Altsystem es ausdrücklich verlangt. Für neue interne Kennzeichnungen ist Code 128 kompakter und sicherer, für die offene Lieferkette gelten die GS1-Codes.

Ja, Code 39 gehört zum Standardrepertoire jedes 1D- und 2D-Scanners – auch sehr einfache und ältere Geräte kommen damit zurecht.

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