QR-Code
Der QR-Code (Quick Response) ist ein zweidimensionaler Matrixcode mit drei markanten Positionsquadraten in den Ecken. Er speichert je nach Version und Fehlerkorrekturstufe bis zu mehreren Tausend Zeichen, ist von jeder Smartphone-Kamera lesbar und damit der Standard für Consumer-Anwendungen – von der Produktinfo über Tickets bis zur Zahlung.
Vier Fehlerkorrekturstufen (L, M, Q, H) erlauben, dass 7 bis 30 % des Codes beschädigt sein dürfen und er trotzdem lesbar bleibt – deshalb funktionieren auch QR-Codes mit eingebettetem Logo. Die „Version" (1 bis 40) bestimmt Modulanzahl und Datenkapazität.
Im industriellen Umfeld konkurriert der QR-Code mit DataMatrix: DataMatrix ist bei gleicher Datenmenge kompakter und in Industrie- und Pharmanormen verankert, der QR-Code gewinnt überall dort, wo Endkunden mit dem Handy scannen sollen.
Mit dem GS1 QR Code – und der Initiative GS1 Digital Link – wandern zunehmend auch Handelsdaten in den QR-Code: ein Code, der Kassa, Rückverfolgbarkeit und Verbraucherinformation gleichzeitig bedient.
Verwandte Themen: DataMatrix · GS1 · Etikettendrucker
Häufige Fragen
Für Bauteil- und Pharmakennzeichnung sowie sehr kleine Codes: DataMatrix. Sobald Endkunden mit dem Smartphone scannen sollen – Marketing, Service-Links, Digital Link: QR-Code.
Als Faustregel mindestens 10 × 10 mm für Handy-Scans aus der Hand, abhängig von Datenmenge und Scanabstand. Beim Etikettendruck gilt: je kleiner der Code, desto höher die nötige Druckauflösung.
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