Branchen

Automotive & Zulieferer.

Kein Markt fordert Kennzeichnung so strikt ein wie Automotive: OEMs schreiben Etikettenformate, Codes und Datenschnittstellen bis ins Detail vor – und Fehler kosten Linienstillstand oder Reklamationspauschalen.

Der Standard hat Namen: VDA 4902 (Warenanhänger), Odette Transport Label und die kundenspezifischen Vorgaben der OEMs bestimmen Format, Barcodetyp und Dateninhalt jedes Etiketts. Wir setzen diese Vorgaben layoutgenau um – vom KLT-Label über den Warenanhänger bis zum Gebindeetikett – und halten sie aktuell, wenn ein Kunde seine Spezifikation ändert.

Traceability ist Vertragsbestandteil: Chargen und Seriennummern müssen vom Wareneingang über die Fertigung bis zum verbauten Teil dokumentiert sein. Dafür kombinieren wir DataMatrix-Kennzeichnung (auch als Direktmarkierung/DPM auf dem Bauteil), robuste Scanner an der Linie und die Anbindung an MES und ERP – so ist im Rückruf-Fall in Minuten belegbar, welche Charge wohin ging.

Der Alltag verlangt Industriequalität: Öl, Abrieb und JIT-Takt verzeihen weder unlesbare Etiketten noch langsame Drucker. Industriedrucker mit Applikator-Option, geprüfte Material-Farbband-Kombinationen und Verifier-gestützte Druckqualität gehören in der Automotive-Kette zur Grundausstattung.

Typische Auto-ID-Bausteine bei Automotive-Zulieferern
AnforderungTypische Ausstattung
VDA-/Odette-LabelIndustriedrucker, layoutgenaue Vorlagen in der Etikettensoftware
TeilekennzeichnungDataMatrix, bei Bedarf DPM + Spezial-Imager
Linienversorgung / KLTBehälteretiketten, MDE-Geräte am Supermarkt
TraceabilityChargen-/Serienerfassung, MES-/ERP-Anbindung
Versand ans WerkGS1-/VDA-Transportetiketten, Verladekontrolle

Verwandte Themen: DPM · Traceability · DataMatrix · Industriedrucker

Häufige Fragen

Das standardisierte Begleitetikett des Verbands der Automobilindustrie für Ladungsträger: definierte Felder wie Sach- und Lieferantennummer, Menge und Charge, maschinenlesbar als Barcode. Viele OEMs leiten daraus eigene, verbindliche Varianten ab – wir setzen beide um.

Ja. Wir bauen die Etiketten nach der jeweiligen Spezifikation in der Etikettensoftware nach, testen den Druck auf dem Zielmaterial und dokumentieren die Freigabe – inklusive Anpassung, wenn der OEM die Vorgabe ändert.

Einen für DPM ausgelegten Imager: genadelte oder gelaserte Codes haben wenig Kontrast und brauchen spezielle Beleuchtung und Dekodier-Algorithmen. Standard-Scanner lesen sie oft nicht – wir testen mit Ihren echten Bauteilen.

Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?

Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.