Glossar

Print & Apply

Print & Apply bezeichnet Systeme, die ein Etikett mit variablen Daten drucken und unmittelbar danach automatisch auf Produkt, Karton oder Palette aufbringen – ohne manuellen Zwischenschritt, im Takt der Linie.

Das System besteht aus einem Industrie-Druckmodul und einem Applikator: Tampon-Applikatoren drücken das Etikett auf, Blas-Applikatoren übertragen es berührungslos, Wipe-Varianten rollen es im Vorbeifahren ab. Angesteuert wird aus ERP, WMS oder Linien-SPS – jedes Packstück bekommt seine eigenen Daten.

Die Paradedisziplinen: Kartonetikettierung am Ende der Verpackungslinie und das GS1-Transportetikett an der Palette, appliziert auf zwei bis drei Seiten vor oder nach dem Wickeln. Nachgeschaltete Scanner verifizieren jeden Code – unlesbare Etiketten lösen Alarm oder Ausschleusung aus, bevor der Handel reklamiert.

Die Wirtschaftlichkeit hängt am Volumen: Ab einigen hundert Etikettierungen täglich an derselben Stelle schlägt die Automatisierung den Handarbeitsplatz – über Personalkosten, Taktzeit und Fehlerfreiheit. Wir planen Anlage, Fallback-Prozess und Integration und nehmen das System mit Ihnen in Betrieb.

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Häufige Fragen

Ein definierter Fallback gehört zur Planung: meist ein Handarbeitsplatz mit Industriedrucker, der dieselben Layouts druckt. Gute Systeme melden Verbrauchsmaterial-Ende rechtzeitig und erlauben schnellen Rollenwechsel, damit es gar nicht erst zum Stopp kommt.

Industrie-Druckwerke, die für den Dauerbetrieb in Anlagen gebaut sind – bei Zebra etwa die Print-Engine ZE511. Sie liefern dieselbe Druckqualität wie Standalone-Drucker, aber mit Schnittstellen und Bauform für den Anlagenbau.

Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?

Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.