Lagerverwaltung in der Apotheke
In der Apotheke treffen zwei Anforderungen aufeinander: ein sehr großes Sortiment bei knappem Platz – und regulatorische Vorgaben, bei denen es keinen Spielraum gibt.
Die Basis ist die eindeutige Erfassung über den Barcode auf der Packung. Verschreibungspflichtige Arzneimittel tragen einen GS1 DataMatrix mit Produktnummer, Charge, Verfall und einer eindeutigen Seriennummer – die Grundlage für die Verifizierung gegen das Fälschungsschutzsystem beim Abgeben. Derselbe Scan lässt sich für die Bestandsführung nutzen, statt zweimal zu erfassen.
Der zweite Schwerpunkt ist das Verfallsdatum. Wer es beim Wareneingang miterfasst, kann nach Restlaufzeit auslagern und rechtzeitig auf ablaufende Ware reagieren, statt sie später abzuschreiben. In einem Sortiment mit tausenden Positionen ist das ohne systematische Erfassung praktisch nicht zu leisten.
Der dritte ist die Nachbestellung: Mit belastbaren Beständen und echten Verbrauchsdaten lassen sich Mindestbestände sinnvoll setzen, statt Lücken erst beim Griff ins leere Fach zu bemerken. Für die Erfassung reichen kompakte Handscanner am Platz und ein handliches MDE-Gerät für Inventur und Regalkontrolle.
| Aufgabe | Ausstattung |
|---|---|
| Abgabe und Verifizierung | 2D-Scanner am Offizinplatz (GS1 DataMatrix) |
| Wareneingang mit Charge und Verfall | Handscanner oder MDE-Gerät |
| Regalkontrolle und Inventur | Kompaktes MDE-Gerät |
| Interne Kennzeichnung | Kleiner Etikettendrucker |
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Häufige Fragen
Nein. Für den GS1 DataMatrix auf Arzneimittelpackungen wird ein 2D-fähiger Imager benötigt – ein reiner Laserscanner kann diesen Code nicht lesen.
In der Regel ja. Die gängigen Apothekensysteme verarbeiten gescannte Codes; wir konfigurieren die Geräte so, dass die Daten im richtigen Format und Feld ankommen.
Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?
Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.
